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Kick Tipp

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Ja, mir san mit'm Radel da
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Auf unserer letzten Mitgliederversammlung wurde der Vorschlag gemacht, zum Abschluss der Saison, noch einmal etwas gemeinsam zu unternehmen. Eine Fahrradtour wäre doch mal etwas anderes. 13 Leute hatten Lust dazu. Wir einigten uns auf Pfingstsonntag, 31. Mai. Der nächste Tag ist noch ein Feiertag, da können fast alle ausschlafen. Das Ziel sollte bei Susi sein.          Sie stellte ihren Garten zur Verfügung, wo wir grillen wollten. Um die Fahrtroute wollte sich Jürgen kümmern. Im Laufe der folgenden Woche hatten sich noch 6 weitere Interessierte gemeldet, so dass wir 19 Radler waren.

Pfingstsonntag – Um 13.30 Uhr trafen sich 16 Leute und ein Hund auf dem kleinen Parkplatz am Kaufland West. Jürgen hatte sich eine Strecke ausgesucht und sollte die Truppe anführen. Auf geht’s! Nach ca. 300 m – Halt! Stopp! Was? Schon Pause? Nee, Rouvens Rad hatte einen Platten.     Na toll, dachte ich. Das geht ja gut los. Leicht enttäuscht sagte er: „Ich fahr dann wieder nach Hause.“ Ich weiß nicht was wir wieder mal ohne Jürgen gemacht hätten. Er hatte in seiner Garage ein neues Alu-Klapprad stehen und hat Rouven gefragt, ob er damit fahren würde. So sind die beiden zu Farwicks Garage und 10 Minuten später(wir waren vielleicht 500 m davon entfernt) konnten wir weiterfahren.

Auf der Radbodbrücke stießen dann drei weitere Radler dazu und wir waren komplett. Also dann, gemütlich durch die Lippwiesen Richtung Susi radeln. Mal bergauf, mal bergab, Holter die Polter ein bisschen durchgeschüttelt haben wir am Radbodsee die erste größere Pause gemacht. Hmm, leckere Kaltgetränke und „Kleine Klopfer“ wurden an den Mann oder die Frau gebracht. Per Selbstauslöser haben wir beim dritten Anlauf ein Gruppenfoto geschossen. Nachdem alle ihren Durst gestillt hatten, ging es weiter.

An dieser Stelle muss ich ein Lob loswerden. Wir hatten eine Radlerin dabei, die seit 20 Jahren das erste Mal wieder Fahrrad fuhr. Zwar bildete sie meistens das Schlusslicht, hat aber ohne Murren und Knurren tapfer durchgehalten. Auch Horst, der mit einem echten Nostalgie Fahrrad unterwegs war, kam mit nur einem Gang jeden Berg hinauf. Hut ab!

Mit lautem Klingeling sind wir gegen 16.00 Uhr bei Susi angekommen. Es war schon alles vorbereitet. Der Grill war an, Getränke waren kalt, wir brauchten nur noch Platz nehmen.                                                             Majestät Lüdden und sein Gefolge Frank G., Horst G. und Frank K. haben sofort einen der beiden Stehtische in Beschlag genommen.

Während wir uns von der Fahrt erholten, hat unsere Susi den Grillmeister gemacht. Bratwürstchen, Bauchfleisch, Nackensteaks, Rückensteaks für jeden war etwas dabei. Es war soviel da, das konnten wir gar nicht alles aufessen. Es gab ja auch noch Salate, Brötchen, Dips, Kräuterbutter … ich kann gar nicht alles aufzählen. Ja und dann war da noch Susis Schwester Andrea, die uns immer wieder mit kleinen Schnäpsen wie Waldgeist, Sauren und Toffeelikör versorgte. Ein „Nein“ ließ sie kaum durchgehen.             Meistens hieß es dann: „Komm, einer noch.“ Ja, ich würde sagen – wir waren gut drauf.

„Und ich flieg, flieg, flieg“ oder „Komm nach Amsterdam“. Natürlich hatten wir auch Musik. Und was so kleine Schnäpse nicht alles bewirken.            Der sonst recht ruhige Frank K. legte irgendwann mit unserer Gastgeberin Susi eine flotte Sohle aufs Parkett. (Beweisfoto liegt vor)

Irgendwann fing ich an mir Sorgen zu machen, ob unsere vier vom Stehtisch wohl noch gut auf dem Fahrrad sind. Oh, oh, oh – mal abwarten.               Gegen 20.30 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht.               Die Pelkum und Wiescherhöfen Truppe in die eine Richtung,                     das Bockum-Hövel Team in die andere. Die dritte Gruppe bildeten Brigitte, Jürgen, Rouven, die vier vom Stehtisch und ich. Schön langsam zwischen Lippe und Kanal zurück. Aufpassen, dass keiner zurückbleibt, fällt oder was anderes passiert. Zum Glück ging alles gut. Wir kamen heil zu Hause an. Da ich nichts anderes gehört habe, nehme ich an, dass auch die anderen alle wohlauf sind. Vielleicht hatte der eine oder andere am nächsten Tag Kopfschmerzen, aber da muss man dann durch.

Ich glaube wir hatten alle viel Spaß an diesem Tag. Leute, die schon mehr als 10 Jahre im Fanclub sind, meinten, dass es so etwas noch nicht gegeben hat. Sie sagten auch, dass es ihnen super gut gefallen hat. So etwas hört man doch immer gern.

Trotz aller Wetterprognosen, die für nachmittags einzelne Schauer vorausgesagt hatten, hatten wir tolles Sonnenwetter.                                   Es heißt ja auch nicht umsonst: „Wenn Engel reisen …

 

Eure Iris

 

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